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Cembalo
Pasquino Querci
Florenz
um 1625
Inv.-Nr. 75
Kielinstrument in der Ausstellung Das Barock
aus der Instrumenten-Sammlung Alessandro Kraus
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Fotograf: Janos Stekovics
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Der gebürtige Römer Girolamo Zenti wirkte von 1652 bis 1654 als Instrumentenbauer am Hof der schwedischen Königin Christina in Stockholm. Soweit bekannt, arbeitete er auch für die Florentiner Familie Medici sowie für die Höfe in Paris und London. Eine auffallende Besonderheit dieses Cembalos sind seine geteilten Obertasten, die ein viel feineres Einstimmen ermöglichen. Die Stimmungssysteme des 17. Jahrhunderts ließen die Anwendung beliebiger Tonarten nicht zu. Durch die geteilten Obertasten zur Unterscheidung von Dis und Es oder Gis und As erweiterte sich der Umfang an wohlklingenden Tonarten, gleichzeitig wurde aber das Stimmen zeitaufwendiger und das Musizieren schwieriger.
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