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Tagung
Mittwoch 10. November 2010, 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Psychologische Institute der Universität LeipzigArtikel drucken

Forscher, Künstler und Erzieher? - Die Frühe Bildung auf dem Prüfstand

Die Fachtagung beschäftigt sich mit der zukünftigen Entwicklung der Frühen Bildung in Kindertagesstätten und Horten. Die Referenten stellen neue Standards der Belastungsanalysen und Perspektiven im Bereich Frühe Bildung vor.

Ziel ist die Verbesserung der frühkindlichen Bildung sowie der Abbau der Belastungen von Betreuern und Kindern in Kindertagesstätten und Horten.

Im ersten Tagungsteil geht es um die theoretische Aufarbeitung der letzten Jahre im Bereich Frühe Bildung mit Vorträgen von anerkannten Experten auf diesem Gebiet.

Im zweiten Tagungsteil werden Praxisworkshops gehalten zu folgenden Themen:
1) Wertschätzende Kommunikation auf Grundlage wechselseitiger Anerkennung
2) Nonverbale Kommunikation zwischen Kind und Erwachsenen als Grundlage konstruktivistischer Bildung (Biodanza)
3) Gesunde Lebensstile im Setting Kita (Projekt in Nordsachsen)
4) Talente von ErzieherInnen in der täglichen Bildungsarbeit
5) Neue Entwicklungen im Bereich Frühe Bildung

Es ist bereits die 4. Fachtagung in den letzten Jahren zu diesem Thema. Sie wendet sich an Erzieher/innen, Leiter/innen und Management- bzw. Ministerialvertreter im Bereich Bildung, Kita und Horte.

Veranstaltungsort

Psychologische Institute der Universität Leipzig, Seeburgstraße 14-20, 04103 Leipzig

Kontakt

Institut für Psychologie II, PD Dr. Marcus Stück
Seeburgstraße 14 - 20
04103 Leipzig
Tel: +49 (0)341 97 35950
Fax: +49 (0)341 97 35955
E-Mail: stueck@uni-leipzig.de

Stiftungsprofessur
2009
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Hans-Dietrich-Genscher-Professur zu Friedlichen Revolutionen im internationalen Vergleich

Im Rahmen der Erinnerung an die Friedliche Revolution 1989 ist geplant, an der Universität Leipzig die "Hans-Dietrich-Genscher-Professur zu Friedlichen Revolutionen im internationalen Vergleich" einzurichten.

Im Fokus soll dabei die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit den Ereignissen der Friedlichen Revolution und gleichermaßen ihre Rolle im Kontext der Revolutionen in den Staaten Mittel- und Osteuropas in den späten 1980er Jahren stehen. Mit der Einrichtung dieser Stiftungsprofessur soll nicht nur das Thema "Friedliche Revolutionen" aus wissenschaftlicher Perspektive besetzt, sondern zugleich der Relevanz der Ereignisse im Herbst 1989 Rechnung getragen werden.

Kontakt

Geschäftsstelle 2009
Ritterstraße 30-36
04109 Leipzig
Tel: +49 (0)341 97 35035
Fax: +49 (0)341 97 35039
E-Mail: 2009@uni-leipzig.de

Veranstaltungsreihe
2009
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Wissen und Ordnung. Riskante Ordnungen - fremde Erfahrungen - ferne Hoffnungen

International renommierte Wissenschaftler setzen sich in einem umfassenden Veranstaltungskomplex mit neuen Phänomenen des Regierens auseinander.

Riskante Ordnung meint dabei zweierlei: 1. eine Ordnung, die Risiken immer weniger ausschließen kann; und 2. eine Ordnung, die durch den Versuch der Risikominimierung selbst ein Risiko wird. Zur Beschäftigung mit den riskanten Ordnungen tritt gleichzeitig die Frage nach fernen Hoffnungen und fremden Erfahrungen, welche neue Perspektiven für staatliches Handeln aufzeigen.
Der Veranstaltungskomplex "Riskante Ordnungen" unter dem Titel "Wissen und Ordnung" umfasst zum einen die Anniversary Lectures, öffentliche Vorträge, die Risiken und Chancen gesellschaftlicher Ordnungsgarantien im weltweiten Rahmen thematisieren. Zum anderen wird es so genannte Special Lectures geben, welche die nationale und inneruniversitäre Wissenschaftsdebatte stimulieren sollen.

Anniversary Lectures:

15.03.2009: Martha Nussbaum "Liberty of Conscience: the Attack on Equal Respect"

26.04.2009: Quentin Skinner "The Genealogy of Liberty"

10.05.2009: Volker Gerhardt "Politische Öffentlichkeit und individuelles Bewusstsein. Über den Zusammenhang von Politik und Person"

14.06.2009: Kwame Anthony Appiah "The Life of Honor"

09.08.2009: Ian Hacking "The Announced Abolition of Man"

Special Lectures:

02.03.2009: Peter Beyer "The Religious Factor in Contemporary World Order - Religion and Globalization"

27.04.2009: Martin Riesebrodt "Heilsversprechen. Vom Säkularisierungsglauben zur Rückkehr der Religionen"

18.05.2009: Pat O'Malley "Uncertainty Makes Us Free. Liberalism, Risk and Individual Security"

22.06.2009: Horst Dreier "Der freiheitliche Verfassungsstaat als riskante Ordnung"

29.06.2009: Peter Schalk "Selbstvernichtung als göttliche Askese bei den Befreiungstigern in Sri Lanka"

13.07.2009: Engseng Ho "Ballots for Bombs: War beyond Sovereignty, Peace beyond Representation"

20.07.2009: Ayelet Shachar "Beyond the State Order? The Interface of Religion and Human Rights"

14.09.2009: Veit Bader "Economic, Political and Legal Informalization. Risk and Promises"

19.10.2009: Barbara Stollberg-Rilinger "Organisierte Heuchelei? Ordnung und Unordnung des Römisch-Deutschen Reiches im 18. Jahrhundert"

Nähere Informationen zu diesen Vorträgen entnehmen Sie bitte den zugehörigen Einzelterminen im Veranstaltungskalender.

Sprache(n)
  • Englisch / English
  • Deutsch / German
Kontakt

Profilbildender Forschungsbereich "Riskante Ordnungen"
Beethovenstraße 15
04107 Leipzig
Tel: +49 (0)341 97-35636 / -35629
Fax: +49 (0)341 97 35619
E-Mail: riskord@uni-leipzig.de

Weitere Informationen
Symposium
Frühling oder Herbst 2009
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Deutsch-Indisches Symposium 2009

Die Veranstaltung ist die Fortsetzung eines internationalen Symposiums, das im März 2008 als Kooperationsprojekt der Universität Leipzig (Juristenfakultät) und der National University of Juridical Science (NUJS) in Kalkutta (Indien) durchgeführt wurde.

Die für das Jahr 2009 geplante Folgetagung wird den Akzent auf die Vielfalt der Wirtschaftsordnungen und deren kulturelle Kontextualisierung setzen. Wie im vergangen Jahr sollen die einzelnen Referate bzw. Themenblöcke parallel von deutschen und indischen Kollegen besetzt werden. Die folgenden Themenkomplexe sind vorgesehen:

1) Die Einbindung Deutschlands, Indiens und der EU in die WTO
2) Die Bedeutung geistigen Eigentums für das internationale Wirtschaftsrecht
3) Die Idee freien Handels, seine kulturelle Grundierung und seine Verwirklichungsbedingungen
4) Wirtschaftsrecht und nachhaltige Erneuerung
5) Die ökologische Dimension des Wirtschaftrechts
6) Menschenrechtsschutz im Rahmen wirtschaftsrechtlicher Rechtsregime

Sprache(n)
  • Englisch / English
Kontakt

Juristenfakultät, Prof. Dr. Markus Kotzur
Otto-Schill-Straße 2
04109 Leipzig
Tel: +49 (0)341 97 35210
Fax: +49 (0)341 97 35219
E-Mail: eurlaw@rz.uni-leipzig.de

Ausstellung
Februar bis Mai 2010
GRASSI Museum für Völkerkunde zu LeipzigArtikel drucken

Stichproben aus aller Welt. Leipziger ethnographische und geographische Sammlungen

Ziel der Ausstellung ist, den Blick nach draußen als Leipziger Besonderheit zu dokumentieren und die von ferne mitgebrachten Sammlungen als Gegenstand ernsthafter Beschäftigung mit und Grundlage für ein Verständnis fremder Kulturen und Räume zu begreifen.

Sowohl die Stadt Leipzig wie ihre bald 600 Jahre alte Universität schauten früh über ihre jeweiligen Grenzen hinaus. Seit dem 18. Jahrhundert heißt das wissenschaftliche Interesse für fremde Kulturen Völkerkunde oder Ethnologie, für fremde Räume Geographie. Im Jahre 1869 riefen Leipziger Bürger zum Ankauf der "culturhistorischen Sammlung" des Dresdener Oberbibliothekars Hofrat Dr. Gustav Klemm auf - zunächst als Lehrsammlung für die Universität gedacht - und legten damit den Grundstock des späteren Städtischen Völkerkundemuseums. Von 1866 bis zu seinem Tode 1904 lehrte an der Universität Leipzig der Geograph Friedrich Ratzel, der mit seiner "Anthropogeographie" auch der Ethnologie wesentliche Impulse gab.

1914 wurden das Staatlich-Sächsische Foschungsinstitut für Völkerkunde und das Ethnographische Seminar der Universität Leipzig - das erste seiner Art in Deutschland - gegründet. Aus beiden entstand das heutige Institut für Ethnologie. Mit der Vergabe des ersten Ordinariats für Völkerkunde an einer deutschen Universität im Jahre 1920 wurde Leipzig zu einem Mittelpunkt völkerkundlicher Lehre und das hiesige Völkerkundemuseum nahm hinter Berlin den zweiten Platz ein.

Seither haben Forschungen über und Darstellungen von außereuropäischen Kontexten in einem Ausmaß zugenommen, dass mehrere Institutionen sich die Arbeit teilen, einige aufgelöst wurden (z. B. das Museum für Länderkunde 1975), andere hinzukamen (z. B. zwei Max-Planck-Institute in Halle und Leipzig).

Diese wechselvolle Geschichte, die mit großen Namen wie dem von Hans Meyer (1858-1929), Karl Weule (1864-1926) und Alphons Stübel (1858-1904), aber auch mit international bedeutenden Sammlungen verbunden ist, wird in dieser Sonderausstellung für das Jubiläumsjahr 2009 gezeigt.

Das Begleitbuch zur Ausstellung wird am 2. Dezember 2009 der Öffentlichkeit präsentiert.

Beteiligte Institutionen:
Staatliche Ethnographische Sammlungen Sachsen
Leibniz-Institut für Länderkunde
Institut für Ethnologie der Universität Leipzig
Institut für Afrikanistik der Universität Leipzig

Veranstaltungsort

GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig, Johannisplatz 5 - 11, 04103 Leipzig

Kontakt

Institut für Ethnologie, Prof. Dr. Bernhard Streck
Schillerstraße 6
04109 Leipzig
Tel: +49 (0)341 97 37220
Fax: +49 (0)341 97 37229
E-Mail: streck@rz.uni-leipzig.de

Weitere Informationen

Kontakt

Geschäftsstelle 2009
Tel +49 (0) 341 97-35035
Fax +49 (0) 341 97-35039
Mail 2009@uni-leipzig.de