Sammlungen und Ausstellungen

Ausstellung
Oktober / November 2009
Geisteswissenschaftliches ZentrumArtikel drucken

Fotoausstellung

Ehemalige und derzeitige ERASMUS-Studierende werden gebeten, Fotos einzureichen, welche die neuen Eindrücke, das universitäre Leben, die fremde Kultur und Land und Leute zeigen.

Ausgewählte und prämierte Bilder des Fotowettbewerbs sollen im Eingangsbereich des Geisteswissenschaftlichen Zentrum ausgestellt werden, um anderen Studierenden Lust auf einen solchen Auslandsaufenthalt zu machen und ein lebendiges Bild vom Studium im Ausland zu vermitteln.

Sprache(n)
  • Englisch / English
  • Deutsch / German
Veranstaltungsort

Geisteswissenschaftliches Zentrum, Beethovenstraße 15, 04107 Leipzig

Kontakt

Akademisches Auslandsamt
Goethestraße 6
04109 Leipzig
Tel: +49 (0)341 97 32020
Fax: +49 (0)341 97 32049
E-Mail: aaa@uni-leipzig.de

Ausstellung
Februar bis Mai 2010
GRASSI Museum für Völkerkunde zu LeipzigArtikel drucken

Stichproben aus aller Welt. Leipziger ethnographische und geographische Sammlungen

Ziel der Ausstellung ist, den Blick nach draußen als Leipziger Besonderheit zu dokumentieren und die von ferne mitgebrachten Sammlungen als Gegenstand ernsthafter Beschäftigung mit und Grundlage für ein Verständnis fremder Kulturen und Räume zu begreifen.

Sowohl die Stadt Leipzig wie ihre bald 600 Jahre alte Universität schauten früh über ihre jeweiligen Grenzen hinaus. Seit dem 18. Jahrhundert heißt das wissenschaftliche Interesse für fremde Kulturen Völkerkunde oder Ethnologie, für fremde Räume Geographie. Im Jahre 1869 riefen Leipziger Bürger zum Ankauf der "culturhistorischen Sammlung" des Dresdener Oberbibliothekars Hofrat Dr. Gustav Klemm auf - zunächst als Lehrsammlung für die Universität gedacht - und legten damit den Grundstock des späteren Städtischen Völkerkundemuseums. Von 1866 bis zu seinem Tode 1904 lehrte an der Universität Leipzig der Geograph Friedrich Ratzel, der mit seiner "Anthropogeographie" auch der Ethnologie wesentliche Impulse gab.

1914 wurden das Staatlich-Sächsische Foschungsinstitut für Völkerkunde und das Ethnographische Seminar der Universität Leipzig - das erste seiner Art in Deutschland - gegründet. Aus beiden entstand das heutige Institut für Ethnologie. Mit der Vergabe des ersten Ordinariats für Völkerkunde an einer deutschen Universität im Jahre 1920 wurde Leipzig zu einem Mittelpunkt völkerkundlicher Lehre und das hiesige Völkerkundemuseum nahm hinter Berlin den zweiten Platz ein.

Seither haben Forschungen über und Darstellungen von außereuropäischen Kontexten in einem Ausmaß zugenommen, dass mehrere Institutionen sich die Arbeit teilen, einige aufgelöst wurden (z. B. das Museum für Länderkunde 1975), andere hinzukamen (z. B. zwei Max-Planck-Institute in Halle und Leipzig).

Diese wechselvolle Geschichte, die mit großen Namen wie dem von Hans Meyer (1858-1929), Karl Weule (1864-1926) und Alphons Stübel (1858-1904), aber auch mit international bedeutenden Sammlungen verbunden ist, wird in dieser Sonderausstellung für das Jubiläumsjahr 2009 gezeigt.

Das Begleitbuch zur Ausstellung wird am 2. Dezember 2009 der Öffentlichkeit präsentiert.

Beteiligte Institutionen:
Staatliche Ethnographische Sammlungen Sachsen
Leibniz-Institut für Länderkunde
Institut für Ethnologie der Universität Leipzig
Institut für Afrikanistik der Universität Leipzig

Veranstaltungsort

GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig, Johannisplatz 5 - 11, 04103 Leipzig

Kontakt

Institut für Ethnologie, Prof. Dr. Bernhard Streck
Schillerstraße 6
04109 Leipzig
Tel: +49 (0)341 97 37220
Fax: +49 (0)341 97 37229
E-Mail: streck@rz.uni-leipzig.de

Weitere Informationen
Ausstellung
1. Mai bis Dezember 2009
Gedenkstätte Museum in der "Runden Ecke"Artikel drucken

Leipzig auf dem Weg zur Friedlichen Revolution

Die Sonderausstellung wird vom Aufbruchsjahr '89 erzählen, in dem Leipzig zur "Stadt der Friedlichen Revolution" wurde. Von hier gingen Impulse für die demokratische Bewegung in der ganzen DDR aus.

Gleichzeitig blickt die Schau zurück auf 45 Jahre Opposition und Widerstand gegen die kommunistische Diktatur in Leipzig. Nicht zuletzt wirft sie einen Blick auf den Aufbau der Demokratie 1990/91 und die Rezeptionsgeschichte der Friedlichen Revolution. Indem sie die oft beispielgebenden Ereignisse in Leipzig dokumentiert, öffnet die Schau gleichzeitig den Blick auf die gesamtdeutsche Entwicklung und lädt Besucher aus allen Teilen der Bundesrepublik zu spannenden neuen Entdeckungen ein.

Die Ausstellung ist täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Zu der Sonderausstellung wird es ein umfangreiches Begleitprogramm mit Führungen, Lesungen, Vorträgen, Musik und Kunst geben. Für weitere Informationen zum Begleitprogramm nutzen Sie bitte den unten angegebenen Link.

In Kooperation mit der Initiative "Tag der Friedlichen Revolution - Leipzig 9. Oktober"

Veranstaltungsort

Gedenkstätte Museum in der "Runden Ecke", Dittrichring 24, 04109 Leipzig

Kontakt

Gedenkstätte Museum in der "Runden Ecke"
Dittrichring 24
04109 Leipzig
Tel: +49 (0)341 961 24 43
Fax: +49 (0)341 961 24 99
E-Mail: mail@runde-ecke-leipzig.de

Weitere Informationen

Kontakt

Geschäftsstelle 2009
Tel +49 (0) 341 97-35035
Fax +49 (0) 341 97-35039
Mail 2009@uni-leipzig.de